Bank of America gab bekannt, dass ab dem 5. Januar seine Private Bank, Merrill und Merrill Edge-Berater befugt sein werden, Empfehlungen zu Allokationen in Krypto-ETPs in Kundenportfolios ohne Vermögensschwelle vorzuschlagen, was eine Erweiterung gegenüber dem vorherigen Zugang darstellt, der auf hochvermögende Privatkunden beschränkt war. Die Anerkennung digitaler Vermögenswerte als thematische Innovation im Vermögensmanagement wird betont und widerspiegelt wachsende institutionelle Nachfrage nach reguliertem Krypto-Exposure in einem vertrauten Anlagevehikel-Format. Beratende Teams werden sich von der Vermittlung von Kundentransaktionen im Krypto-Bereich dahin bewegen, strategische Orientierung zu angemessenen Allokationsniveaus basierend auf dem individuellen Risikoprofil zu geben.
Chris Hyzy, Chief Investment Officer von Merrill und Bank of America Private Bank, wies darauf hin, dass digitale Vermögenswerte als Diversifikationsinstrument gegen Inflation und Marktturbulenzen dienen könnten und schlug vor, dass bescheidene Allokationen von ein bis vier Prozent für Kunden geeignet sein könnten, die stark an thematischer Innovation interessiert sind und eine erhöhte Volatilität tolerieren. Die Bank betonte, dass Berater weiterhin die bestehenden Angemessenheitsanforderungen und internen Risikokontrollen einhalten werden, um sicherzustellen, dass die Empfehlungen mit den übergeordneten finanziellen Zielen der Kunden und deren Risikotoleranzbewertungen übereinstimmen. Schulungsprogramme und aktualisierte Richtlinienrahmen werden umgesetzt, um Berater bei der Bereitstellung fundierter Krypto-Richtlinien zu unterstützen.
Diese Entscheidung kommt vor dem Hintergrund breiterer institutioneller Adoptions-Trends und regulatorischer Erleichterungen unter der aktuellen US-Regierung, die Gesetze wie den GENIUS Act und CLARITY Act vorangetrieben haben, um maßgeschneiderte Rahmenwerke für digitale Vermögenswerte zu fördern. Bank of America tritt einer wachsenden Anzahl großer Finanzinstitute bei, die den Zugang zu Kryptowährungen in Beratungsangebote integrieren, und reagiert damit auf das Kundeninteresse sowie auf wettbewerbliche Dynamiken. Die Plattform der Bank wird eine Reihe von ETPs unterstützen, einschließlich Bitcoin- und Ether-Fonds, und den Kunden vertraute Anlageformen bieten, die Liquidität, Transparenz und Drittanbieter-Überwachung im Vergleich zur direkten Verwahrung von Kryptowährungen gewährleisten.
Kritiker warnen davor, dass die inhärenten Preisschwankungen und betrieblichen Risiken von Krypto eine robuste Kundenschulung und strenge interne Kontrollen erfordern, um potenzielle Diskrepanzen zwischen Markt-Hype und langfristigen Werttreibern zu mildern. Bank of America bestätigte, dass Berater die Begründung für jede Empfehlung dokumentieren und Allokationen in regelmäßigen Portfoliobewertungen überprüfen müssen. Die Erweiterung unterstreicht eine schrittweise Verschiebung in der Praxis der Vermögensverwaltung hin zur Einbeziehung digitaler Vermögenswerte in diversifizierte Portfolios innerhalb etablierter Beratungsrahmen.
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