Berufungsgericht bestätigt Sam Bankman-Frieds Verurteilung wegen Betrugs
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Ein dreiköpfiges Gremium des US-Berufungsgerichts für den Second Circuit sprach einstimmig eine Entscheidung aus, die die Betrugsverurteilung von 2024 gegen den ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried („SBF“) bestätigt. Bankman-Fried hatte sowohl gegen das Schuldspruch als auch gegen die daraus resultierende 25-jährige Haftstrafe Berufung eingelegt und argumentiert, dass die Beweise im Verfahren die Feststellungen einer vorsätzlichen Unterschlagung von Kundengeldern nicht stützten. Die Urteilsausführung des Berufungsgerichts charakterisierte die Anklage der Regierung als „konservativ formuliert, robust“ und hob interne Mitteilungen hervor, die eine absichtliche Umlenkung von Kundengeldern zur Deckung von Verlusten beim Alameda Research-Hedgefonds zeigten. Circuit Judge Barrington Parker schrieb, dass SBF persönlich Investoren und Kunden versichert habe, dass FTX volle Reserven halte, während die Unternehmens-Hauptbücher signifikante Abhebungen verzeichneten, um Immobilienkäufe, politische Beiträge und persönliche Investitionen zu finanzieren. Die Entscheidung des Panels behandelte auch Einwände, dass Zeugenaussagen ehemaliger Führungskräfte im Prozess unzuverlässig seien; die Richter befanden diese Zeugen als glaubwürdig und überzeugend. Bankman-Frieds Rechts-Team kündigte an, eine erneute Anhörung im En-Banc-Verfahren anzustreben, während die Staatsanwaltschaft weiteren Berufungen widersprochen hat. Das Ergebnis festigt einen bahnbrechenden Präzedenzfall zur Haftung von Führungskräften bei Plattformen für digitale Vermögenswerte und signalisiert eine verstärkte Prüfung der Trennung von Kundengeldern und des Kundenschutzes. Marktteilnehmer und Aufsichtsbehörden werden voraussichtlich die Entscheidung berücksichtigen, wenn sie Governance-Standards für zentralisierte Börsen und Lending-Protokolle bewerten.
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