Am 19. Januar 2026 veröffentlichte CryptoSlate einen Artikel, der hitzige Auseinandersetzungen zwischen Coinbase-CEO Brian Armstrong und der Branchenjournalistin Eleanor Terrett bezüglich des Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) des Senats schilderte. Armstrong wies öffentlich Behauptungen einer Vergeltung des Weißen Hauses zurück, gestand jedoch die Verwendung des Begriffs „Rug Pull“ ein, um seinen Rückzug der Unterstützung kurz vor der geplanten Markupsitzung des Ausschusses zu beschreiben.
Zeitachse der Ereignisse
- 9. Januar: Der Banken-Ausschuss des Senats legt eine Markupsitzung für den 15. Januar fest.
- 14. Januar: Armstrong tweetet, dass „kein Gesetz besser ist als ein schlechtes Gesetz“, und verweist auf Beschränkungen tokenisierter Eigenkapitalanteile und Belohnungsgrenzen für Stablecoins.
- 15. Januar: Die Ausschusssitzung wird aufgrund laufender Verhandlungen verschoben.
- 19. Januar: Der CryptoSlate-Bericht verstärkt Behauptungen über Unmut des Weißen Hauses und zweiseitige Gespräche in gutem Glauben.
Zentrale Streitpunkte
Coinbase hob vier Haupteinwände gegen den überarbeiteten Gesetzentwurf hervor:
- Effektives Verbot tokenisierter Eigenkapitalanteile.
- Erweiterte AML- und BSA-Datenanforderungen für DeFi-Protokolle.
- Erweiterte Befugnisse der SEC über Digital-Asset-Märkte.
- Bestimmungen zu Stablecoins und Banken, die als vorteilhaft für traditionelle Banken angesehen werden und auf Kosten kryptobasierter Zahlungssysteme gehen.
Auswirkungen auf die US-Krypto-Regulierung
Die Pause unterstreicht eine zerrüttete Einigung zwischen Branchenakteuren und Gesetzgebern. Kritiker warnen, dass langwierige Verzögerungen die Führungsrolle an Rechtsordnungen mit klareren Rahmenbedingungen riskieren, während Befürworter argumentieren, dass die zusätzliche Zeit zu einem ausgewogeneren Ergebnis führen wird. Marktbeobachter bleiben vorsichtig und weisen darauf hin, dass regulatorische Unsicherheit weiterhin die Entscheidungen zur Allokation institutionellen Kapitals belastet.
Nächste Schritte
Die Führer des Senats haben darauf hingewiesen, dass abschließende Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden und kein neuer Termin bekannt gegeben wurde. Branchenakteure der Kryptowährungsbranche werden genau beobachten, ob Coinbase wieder der Koalition beitritt oder ob weitere Änderungen den Verlauf des Gesetzesentwurfs neu gestalten.
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