Ethereum-Entwickler führten den letzten experimentellen Durchlauf des Fusaka-Upgrades im Hoodi-Testnetz am 28. Oktober durch und schlossen alle drei geplanten Testnetz-Simulationen ohne größere Probleme ab. Hoodi folgte der erfolgreichen Implementierung in den Holesky- und Sepolia-Netzwerken, wobei jede die zentralen Protokolländerungen validierte, die darauf abzielen, die Skalierbarkeit zu verbessern und die Kosten für Nutzer und Validatoren zu senken.
Fusakas Hauptmerkmal ist der PeerDAS-Vorschlag, der es Validatoren ermöglicht, Blockchain-Daten in Segmenten zu überprüfen, statt komplette Blobs herunterzuladen, wodurch der Bandbreitenbedarf deutlich reduziert wird. Diese Erweiterung wird voraussichtlich sowohl Layer-2-Rollups als auch institutionellen Knoten zugutekommen, Ressourcen effizienter nutzen und Barrieren für die Netzwerkteilnahme senken.
Mit dem Abschluss des letzten Tests um 18:53 UTC wird die Ethereum Foundation das Mainnet-Aktivierungsdatum nach einer obligatorischen 30-tägigen Wartezeit bekannt geben. Kernentwickler haben die Planung des Hard Forks um den 28. November herum diskutiert, mit einem Backup-Termin am 3. Dezember. Dieses Fenster entspricht früheren Upgrade-Taktiken und bietet Zeit für Ökosystem-Tools, die Einsatzbereitschaft der Knotenbetreiber und die Aufklärung der Community.
Testnet-Block-Explorer bestätigten eine stabile Netzleistung, wobei Blockzeiten und Gas-Kosten-Messgrößen eng mit den Mainnet-Bedingungen übereinstimmten. Stresstests konzentrierten sich auf BlobTransactions und bestätigten, dass Calldata-Kompression und Abrufmechanismen auch Hochvolumen-Arbeitslasten ohne Staus unterstützen.
Die Entwickler setzen die abschließende Peer-Review der zugehörigen EIPs fort, einschließlich Cache-Verbesserungen für Beacon-Chain-Daten und Optimierungen der Proposer-Builder-Trennung. Diese ergänzenden Änderungen zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks zu stärken und eine gesündere Validatoren-Ökonomie nach Fusaka zu fördern.
Stakeholdern zufolge ist Fusaka eine kritische Phase auf dem langfristigen Fahrplan von Ethereum, der nachfolgende Upgrades mit dem Codenamen Glamsterdam und späteren Phasen der Skalierungsforschung umfasst. Branchenbeobachter erwarten, dass Fusaka die Grundlagen für eine breitere Akzeptanz schafft, indem Betriebskosten reduziert und eine effizientere Ausführung von Smart Contracts ermöglicht wird.
Zusammenfassend deutet der erfolgreiche Hoodi-Test darauf hin, dass Fusaka bereit ist für den Mainnet-Rollout. Community-Mitglieder sollten die Client-Software aktualisieren und die Upgrade-Dokumentation vor dem Mainnet-Hard Fork prüfen, der voraussichtlich Ende November oder Anfang Dezember stattfindet.
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