Es soll Berichten zufolge eine vorläufige Vereinbarung zwischen dem Weißen Haus und parteiübergreifenden Mitgliedern des Senatsausschusses für Bankwesen, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten getroffen worden sein, um den Digital Asset Market Clarity Act, allgemein bekannt als CLARITY Act, voranzubringen. Die Einigung konzentriert sich darauf, klare Richtlinien für die Rendite von Stablecoins festzulegen und Zinszahlungen auf passive Stablecoin-Bestände ausdrücklich zu verbieten, um Bedenken hinsichtlich der Abwanderung von Einlagen aus traditionellen Banken zu begegnen.
Wichtige Bestimmungen, über die diskutiert wird, umfassen ein Verbot von Renditeangeboten für nicht verpfändete Stablecoin-Bestände, um die Stabilität der Einlagenbasis bei regulierten Verwahrstellen zu schützen. Die Vereinbarung schlägt zudem strenge Verwahrpflichten für Stablecoin-Aussteller vor, die die Trennung von Reservevermögen und unabhängige Prüfungen vorschreiben, um eine vollständige Deckung sicherzustellen. Branchenakteure warten auf den endgültigen Wortlaut zu Ausnahmen für Nebengeschäfte wie Zahlungsprozessoren und DeFi-Protokolle, die sich auf zinstragende Mechanismen verlassen könnten.
Der republikanische Senator Thom Tillis und die demokratische Senatorin Angela Alsobrooks haben sich als zentrale Verhandlungsführer herausgebildet, wobei beide die Notwendigkeit betonten, Innovationsschutz mit systemischem Risikomanagement in Einklang zu bringen. Ein Sprecher von Senatorin Alsobrooks gab an, dass Ethikregelungen noch entwickelt würden, während Senator Tillis feststellte, dass die Krypto-Industrie den Entwurf vor einer formellen Abstimmung prüfen müsse. Auf dem DC Blockchain Summit forderte die Wyoming-Senatorin Cynthia Lummis eine zügige Fertigstellung und erklärte, dass der Rahmen „Innovation schützen“ werde, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden.
Wenn er verabschiedet wird, würde der CLARITY Act das erste umfassende Bundesgesetz darstellen, das den regulatorischen Rahmen für die Infrastruktur des Krypto-Marktes seit dem GENIUS Act abgrenzt. Beobachter erwarten, dass der Gesetzentwurf Koordinationsmandate zwischen der SEC und der CFTC in Bezug auf Durchsetzung und Aufsicht enthalten wird. Da der Kongress darauf abzielt, unterschiedliche Ansätze zur Regulierung digitaler Vermögenswerte in Einklang zu bringen, markiert die grundsätzliche Einigung einen bedeutenden Schritt hin zu einer einheitlichen Krypto-Gesetzgebung in den kommenden Wochen.
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