Bundesbehörden verhafteten John Daghita am 6. März 2026 in Saint Martin im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Diebstahl von 46 Millionen US-Dollar in digitalen Vermögenswerten aus Wallets, die vom U.S. Marshals Service verwaltet werden. Die Festnahme resultierte aus einer koordinierten Operation zwischen dem FBI und der taktischen Einheit der französischen Gendarmerie.
Daghita, der durch Blockchain-Analytik bei der Verfolgung von Asset-Flows identifiziert wurde, wird beschuldigt, privilegierten Zugriff auf staatliche Cold Wallets, die eingezogene Kryptowährung enthalten, ausgenutzt zu haben. Die Staatsanwälte behaupten, er habe Mittel auf mehrere Börsen und Mixer transferiert, um die Spur zu verschleiern.
Das FBI veröffentlichte eine Erklärung, die die Beschlagnahme mehrerer Hardwaregeräte und eine vorläufige Wiederbeschaffung von 12 Millionen US-Dollar in digitalen Vermögenswerten bestätigte. Daghita sieht sich Bundesanklagen gegenüber, darunter Diebstahl von Regierungseigentum und Geldwäsche, wobei eine Kaution in Höhe von 5 Millionen US-Dollar festgesetzt wurde.
Beamte der U.S. Marshals beschrieben den Vorfall als den bislang größten bekannten internen Diebstahl beschlagnahmter Krypto-Vermögenswerte. Erhöhte Verwahrungskontrollen und Mehrparteien-Signaturprotokolle werden geprüft, um zukünftige Sicherheitsverletzungen zu verhindern. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten lobte die internationale Zusammenarbeit bei der Festnahme des Verdächtigen und der Rückgewinnung der gestohlenen Gelder.
Kommentare (0)