Eine Jefferies-Forschungsnotiz hat eine signifikante Verschiebung der institutionellen Stimmung gegenüber Bitcoin ausgelöst, da Christopher Wood, der globale Leiter der Aktienstrategie des Unternehmens, die Entfernung von Bitcoin aus dem langfristigen Modellportfolio des Unternehmens ankündigte. Wood's Entscheidung wird von wachsenden Bedenken über die potenzielle Entwicklung kryptographisch relevanter Quantencomputer (CRQCs) getrieben, die nach seiner Analyse die Zeit, die benötigt wird, um aus einem öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel von Bitcoin abzuleiten, von Billionen von Jahren auf wenige Tage reduzieren könnte.
In seiner Notiz verweist Wood auf einen ChainCode Labs-Bericht, der schätzt, dass bis zu 10 Millionen Bitcoins – das entspricht 50% des Gesamtangebots – anfällig für einen ausreichend leistungsstarken CRQC sein könnten. Obwohl solche Maschinen noch nicht existieren, hat sich die Entwicklung im Bereich Quantencomputing rasch beschleunigt, was einige in der Krypto-Community dazu veranlasst hat, das Verbrennen von „verletzlichen Münzen“ zur Risikominimierung in Betracht zu ziehen.
Das Modellportfolio, das in den vergangenen fünf Jahren 5%–10% in Bitcoin investiert hatte, wurde neu gewichtet: Die Bitcoin-Allokation wurde vollständig durch Gold und Goldminenaktien ersetzt. Das aktualisierte Portfolio besteht nun aus 45% physischem Gold, 25% Goldminenaktien und 30% asiatischen Aktien außerhalb Japans. Wood argumentierte, dass die historische Performance von Gold und seine geopolitischen Absicherungsqualitäten es zu einem zuverlässigeren Wertspeicher in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen und der potenziellen Quantenbedrohung machen.
Wood schloss, dass, obwohl das Quantenrisiko kurzfristig möglicherweise nicht die Preisentwicklung von Bitcoin beeinträchtigt, es eine grundlegende langfristige Verwundbarkeit darstellt, die den Status von Bitcoin als Wertspeicher untergraben könnte. Die Notiz unterstreicht die Notwendigkeit für die Krypto-Community, die Quantenresistenz anzugehen, sei es durch Protokoll-Upgrades, Multisignatur-Schemata oder andere kryptografische Innovationen, um zukünftigen Quantenfortschritten zu begegnen.
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