Senatsbrief fordert unverzügliche Maßnahmen
Am Freitag überreichten 11 Senatoren unter der Führung von Chris Van Hollen und Ruben Gallego einen Brief an Finanzminister Scott Bessent und Generalstaatsanwältin Pamela Bondi. Die Gesetzgeber forderten eine zügige, umfassende Prüfung der Einhaltung der US-Sanktionen und der AML-Anforderungen durch Binance.
Behauptungen zu mit dem Iran verbundenen Transaktionen
Berichte legen nahe, dass rund 1,7 Milliarden Dollar durch Binance an Einheiten floss, die mit der IRGC und Houthi-Gruppen verbunden sind. Untersucher identifizierten über 1.500 Konten, auf die sanktionierte iranische Nutzer zugegriffen hatten, was Warnzeichen für eine mögliche Umgehung von Sanktionen aufwarf.
Bedenken hinsichtlich Compliance-Team und Zusammenarbeit
Der Brief hebt Fälle hervor, in denen Binance-Compliance-Mitarbeiter, die verdächtige Transaktionen meldeten, Berichten zufolge entlassen wurden. Die Senatoren rügten einen wahrgenommenen Rückgang in Binances Kooperation bei Anfragen der Strafverfolgungsbehörden nach Kundendaten.
Binances Reaktion
Binance bestreitet alle Behauptungen und erklärt, dass es strenge Kontrollen durchsetzt, verdächtige Aktivitäten meldet und den Zugriff aus sanktionierten Jurisdiktionen untersagt. Die Börse hat Medienberichte über nicht gemeldete Transaktionsvolumina bestritten.
Zeitplan und nächste Schritte
Die Senatoren baten um eine Reaktion der Behörde bis zum 13. März 2026. Gleichzeitig hat der Vorsitzende des ständigen Unterausschusses des Senats für Untersuchungen, Richard Blumenthal, eine entsprechende Untersuchung eingeleitet und interne Unterlagen von Binance angefordert.
Kommentare (0)