Governance-Genehmigung
Die Uniswap-Community hat den UNIfication-Vorschlag überwältigend angenommen, was eine Verschiebung hin zu einer direkteren Ausrichtung der Protokollnutzung auf die Token-Ökonomie markiert. Die Abstimmung erfolgte mit nahezu einstimmiger Unterstützung und spiegelt die starke Überzeugung der Community in dieses Upgrade wider.
Aktivierung der Gebührenumschaltung
Im neuen Rahmen wird ein Teil der Handelsgebühren in die Protokollkasse weitergeleitet, statt ausschließlich an Liquiditätsanbieter zu gehen. Diese Gebühren werden verwendet, um UNI-Tokens zu verbrennen, wodurch der Umlaufbestand reduziert wird und Knappheitsdynamiken in Verbindung mit On-Chain-Aktivität entstehen.
Einmalige Token-Verbrennung
Nach einer obligatorischen zweitägigen Timelock wird Uniswap eine einmalige Verbrennung von 100 Millionen UNI durchführen. Diese Verbrennung entspricht ungefähr dem Betrag, der seit Protokollbeginn aus dem Umlauf entfernt worden wäre, wenn der Gebührenwechsel von Anfang an aktiv gewesen wäre.
Operative Umstrukturierung
Die zuvor zwischen Uniswap Labs und der Uniswap Foundation aufgeteilten Verantwortlichkeiten werden nun konsolidiert. Schnittstellen-, Wallet- und API-Gebühren werden abgeschafft, und ein fortlaufendes, UNI-finanziertes Wachstumsbudget wird die langfristige Entwicklung und Wartung des Protokolls unterstützen.
Community-Reaktionen
Die Reaktionen im Ökosystem variierten: Einige lobten das Upgrade als prägendes Moment für DeFi-Tokenomics, während Skeptiker die reale Marktwirkung von Token-Verbrennungen hinterfragten. Insgesamt dient das Upgrade als kritischer Test, ob große DeFi-Protokolle Nutzung in nachhaltigen Wert umwandeln können.
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